Glossar

Empowerment (engl. empowerment = Ermächtigung, Übertragung von Verantwortung): Strategien und Maßnahmen, die zu mehr Autonomie und Selbstbestimmung im Leben eines Menschen beitragen sollen, so dass es ihm (wieder) möglich wird, seine Interessen (wieder) selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten

 

Prävention: Vorbeugende Maßnahmen und Schritte, um ein unerwünschtes Ereignis, beispielsweise eine bestimmte Krankheit, zu vermeiden

 

Primärprävention: setzt vor dem Eintreten einer Krankheit an mit dem Ziel, das Neuauftreten einer Erkrankung zu verhindern

 

Sekundärprävention: setzt beim Frühstadium einer Krankheit an mit dem Ziel, Krankheiten früh zu erkennen und ihr Fortschreiten oder ihre Chronifizierung (Übergang von der vorübergehenden  zur dauerhaften Präsenz) zu verhindern

 

Tertiärprävention: findet nach einer Akutbehandlung oder der Manifestation einer Erkrankung statt mit dem Ziel, Folgeschäden und Rückfälle zu verhindern

 

Psychosomatische Erkrankungen:  Körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen hervorgerufen oder verstärkt werden

 

Selbstmanagement: Die Fähigkeit/Kompetenz, eine bestimmte Entwicklung weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen, bzw. eigenverantwortlich zu gestalten

 

Stepped care: Präventionsprogramm oder Behandlungsmodell in Stufen, bei dem die Patienten je nach Schwere und Verlauf der Erkrankung unterschiedlich intensive Präventions- oder Behandlungsangebote erhalten